Bei einer Diamantbestattung wird aus der nach einer Einäscherung entstehenden Asche ein synthetischer Diamant von der Größe 0,35 – 1 Karat hergestellt. Die Karatzahl ist davon abhängig ob die gesamte Asche oder nur ein Teil verarbeitet wird. Der erste Schritt bei einer Diamantbestattung besteht darin, durch chemische Verfahren, die Salze vom Kohlenstoff in der Asche zu trennen. Danach bleiben etwa 20% des Aschevolumens als Kohlenstoff übrig, welcher in einer speziellen Presse verarbeitet wird. Abhängig von der Karatzahl kann dieser Vorgang bis zu 4 Monaten dauern. In Deutschland besteht ein Beisetzungszwang, daher ist die Diamantbestattung theoretisch hier zu Lande verboten. Allerdings wird sie meist geduldet, insofern eine Willenserklärung des Verstorbenen vorliegt und die Prozedur in einem Land vollzogen wird wo dies grundsätzlich legal ist, wie z.B. der Schweiz oder den Niederlanden.
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